Flüchtlingskatastrophe in Südostasien #JeSuisRefugee

Flüchtlingskatastrophe in Südostasien

Es ist eine wahre Flüchtlingskatastrophe in Südostasien, welche sich an Unmenschlichkeit nicht übertreffen lässt.

Im Stich gelassen und zurück auf das offene Meer geschickt – was nach einer schlechten Geschichte klingt, ist die grausame Wahrheit für ca. 8000 Menschen im Golf von Bengalen.Bootsflüchtlinge warten auf Rettung in Südostasien

Es sind erneut schockierende Bilder von überfüllten Booten mit Menschen, welche um Ihr Leben kämpfen – sog. Flüchtlingen.

Es handelt sich hierbei um die ethnische Minderheit Myanmars, die Rohingyas. Die Rohingyas sind eine Volksgruppe in Myanmar, gemäß dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 gelten die Rohingya jedoch nicht als eine der 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen und haben damit keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Aufgrund von Repressionen und Verfolgungen leben mindestens eine Million Rohingya als Flüchtlinge in Bangladesch und weiteren Ländern Asiens.

Die Angrenzende Länder schicken jetzt jedoch ankommende Boote zurück und zeigen hierbei keinerlei Gnade. Medienberichten zufolge verhungern und verdursten unzählige Menschen auf den Booten vor den Augen der Staatsoberhäupter. Indonesien, Malaysia, Thailand und auch Singapur spielen Ping-Pong mit den Flüchtlingen und nehmen somit den Tod von unzähligen, hilflosen Menschen in Kauf. Australiens Regierung hat ihre Küsten für Flüchtlinge ebenfalls längst dicht gemacht.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Länder Südostasiens schnell bereit erklären werden Flüchtlinge aufzunehmen, zu retten und jeglichen Menschen in Not zu helfen. Ebenfalls bleibt zu hoffen, dass sich kein Land, in solch einer Situation, ein Beispiel an der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer und der diesbezüglichen Europapolitik nimmt.

#JeSuisRefugee